tourtagebuch teil 2

Einige Wochenenden ausgelassen, hier der Kurzabriss:

Borna, Volksbühne – ein wahnsinniges Amphitheater mit viel zu wenigen Menschen, PA-Mann vor Ort sehr bemüht, wir haben ihn gut gestresst.

Kesselhaus Singwitz – hier ein Video, super Veranstaltung, genau wie Schwarzenberg am nächsten Tag mit explizitem Lob der Tourmanagerin.

Malchin im Pub

Der schönste Arbeitsplatz seit langem. Hinter mir offenes Feuer mit einem Suppenkessel drübergehängt, neben mir der Bierausschank, ich konnte mein Glas selbst spülen (wenn ich es gewollt hätte…) Dafür drei Meter Abstand zur Bühne, die rechte Seite der PA verdeckt ein gut ausgestattetes Siderack. (seit diesem Tag ist das t.c. D-Two mein Lieblingsdelay, man kann die Anzahl der Wiederholungen tappen. Ich bin begeistert!) Eine 24-Kanal-Midas schaut mich traurig an, funktioniert aber hervorragend! Der Sound ist dominiert von der Killersnare, aber die Stimmung! Die Leute gehen mit wie nur was… und da sagt man den Menschen im Norden ein kühles Wesen nach. Grinsen von der Bühne, als mein Mitsingen bemerkt wird. Später stand dann in allen möglichen Publikationen was vom “hüpfenden Techniker”… hat eben Spaß gemacht…

Backstage ist die Kegelbahn des Hauses, eins von zwei Malen “Alle Neune” war meins! Zusätzlich wurde an diesem Tag vom musikalischen Leiter der Geschwindigkeitsrekord beim Kegeln gesetzt – nach unten.

Heimfahrt, 5 Stunden Schlaf, Anlage verladen und auf nach Medingen.

Medingen – Gasthof

Auf dem Weg “Brunch” in der Goldenen Möwe Döbeln-Nord, mit Plakat: Staupitzbad sucht die “Miss Arschgeweih”. Die ist Deutschland, auf jeden Fall. Dort angekommen ist nichts, wir stehen vor verschlossenen Türen. Zum Glück weiß der Nachbar, wo der Kneiper wohnt, und dann gehts auch schon los.
Der Raum sieht sehr “rustikal” aus und riecht nach altem Essen, klingen tut er erstmal gar nicht. Beim Soundcheck koppelt die PA(!), ein sehr abenteuerliches EQ-Setup und “Leute drin” später ist es verschwunden. Schönes Konzert, Begeisterung im Vergleich zum Vortag weniger, dafür die wichtigsten Leute des Fanclubs kennengelernt. Heimfahrt und schon um 5 wieder zuhause, die Kapelle hat bei der Anlage mitgeholfen.

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