Archiv für November 2005

1000 seiten

Wednesday, 30. November 2005

geballtes Wissen. Das ist das SelfHTML-Buch “Professionelle Websites” von Stefan Münz, und eben dieses gibt es zumfreien Download.

Ich glaube, mit SelfHTML hat jeder angefangen, der etwas mehr als nur surfen wollte. Praktischerweise konnte man das schon früher runterladen und z.B. in Phase 5 als Referenz einbinden. Und als solche ist ein pdf sicher auch besser geeignet als ein Buch.
Mal sehen, wie das mit diesem Buch/Download funktioniert, 1000 Seiten am Monitor zu lesen ist etwas, das ich nicht alle Tage haben muß.

Was jetzt das Besondere ist? Im Vergleich zu “früher” oder “den anderen” wird das Buch nicht erst nach 2 Jahren freigegeben, sondern mit Erscheinen des Kaufbuches. Und es wird trotzdem gekauft werden, ich weiß es. Als Des Kleynen Web=Designers Buecheleyn Zur Nacht. Oder um im Regal Kompetenz zu demonstrieren. Und 1000 Seiten klingen auch gewaltiger als 30 MB.

nicht traurig sein, daniel-san

Monday, 28. November 2005

obwohl es wahr ist.

…little bits of history repeating…

Tuesday, 22. November 2005

dbd_alt

Dieses Bild hat Johnny von spreeblick zugeschickt bekommen, und den Kommentaren nach scheint es echt zu sein.

Schon blöd, wenn einem das mit der größten “Mutmach-Kampagne” nach 1954 passiert. Nur hat die “Originalversion” nicht ganz den einlullenden “So-schlimm-isses-doch-garnich”-Unterton der aktuellen. Woran das liegen mag? Keine Ahnung.

Wer jetzt allerdings auf die Jungs von Matt draufhaut, der hat da was falsch verstanden. Klar kriegen die jetzt die Häme ab, sicherlich hätten sie besser recherchieren können, aber noch nicht mal die Titanic hat es bis dato gefunden. Und nein, sooo gut ist die Kampagne nicht, daß ich sie hier in Schutz nehmen müßte.

Update (21:35): Ich habe es mir genau angesehen, es kommt mir irgendwie bearbeitet vor. More to come.

tourtagebuch teil 5

Monday, 21. November 2005

Irgendwie hatte es die Autovermietung nicht geschafft, den gemieteten Opel Combo bereitzustellen, stattdessen gabs einen 3,5to. Nur für die Backline. Entsprechend gut fur der sich dann über die Landstraßen, diesmal nach Gera. Im Vorgespräch hat mir der Techniker was von “neuen Mikros fürs Schlagzeug” erzählt, hatte aber trotzdem die Riderbestückung passend dabei.
Vor Ort bot sich ein optimal ausgestatteterArbeitsplatz: Midas Venice 32er, Turbosund PA und mein Lieblingseffekt im Siderack, unterstützt von einem voice-one. Backline rauf und auf zum Soundcheck. Und in der Tat, die Audix-Mikros sind die besten, die fürs Schlagzeug machbar sind. Besser als das Beta 52, und der Unterschied zwischen den Sennheisers an den zwei hohen Toms war durch unnötige EQ-Kurbelei sehr präsent. Abgesehen davon klingt der Raum ohne Publikum furchtbar und neigt um Koppeln.

Die Band war in Spitzenform, und mit Publikum im Saal klang die Anlage dann richtig gut. Schön Männermusikmäßigen Span gemacht, und es klang – einfach großartig.
Das Geraer Publikum ist auch ein besonderes, am Anfang absolut verhalten, kurze Zeit drauf ging dann wahnsinnig die Post ab.

Fazit: großartiger Veranstalter, großartige PA-Company und großartiges Publikum – ein rundum großartiger Abend. Und ich war 2:30 wieder da.

verschollen im archiv

Thursday, 17. November 2005

irgendwo hab ich diesen Text schon mal gelesen, und das ist auf jeden Fall länger als 2 Wochen her. Etwa gleichlautende sind hier zu finden:

http://www.lvz-online.de/ratgeber/drrrn.html?p=5618_64968.html
http://www.city-tourist.de/city-tourist.de-Leipzig-Abend.htm

make money fast

Tuesday, 15. November 2005

oder: wie ich meine finanzen konsolidiere.

…weil einige Lieferantenkredite “aus Versehen“ als Einnahmen gebucht worden seien…

getting digital – tourtagebuch teil 4

Tuesday, 15. November 2005

Es novembert ziemlich im Land Brandenburg. Regen, Nebel, Grau. Furchtbar. Dazu 4 Stunden Fahrt ohne (Rauch-)Pause. Irgendwann ist es dunkel und wir in Rostock, check-in ins Hotel und kurzes Frischmachen, dann auf zum Ort des Geschehens.
Statt der im Rider geforderten 4 Wege mit 5 Wedges stehen hier 2 Wege mit 4 Wedges bereit. Nun ja. Nach eingehender Prüfung der Endstufen kurzem Überlegen und im Vertrauen darauf, daß es funktioniert, haben wir wenigstens 5 Wedges. Das Siderack ist eine Klasse für sich, 2 HE Effekte. Solche ohne Display. Erstaunlicherweise klingt es sehr gut. Schöne Show, begeistertes Publikum.
Im Catering steht “Unser Stier-Bier” bereit, dem ich den Titel “Schlechtestes Bier” ohne Bedenken verleihen kann.
unserstierbier
Erkenntnis des Tages: auch mit wenig geht viel, f6lights (was anderes gab es da nicht) schmecken sehr gewöhnungsbedürftig, und: sorge immer für genügend Feuer. Zwei Feuerzeuge mit, das vollbetankte im Hotel vergessen, das Backup war “zufällig” leer, irgendjemand hat mir dann Streichhölzer besorgt. Danke.
Morgens hatte das Drama eine Fortsetzung: am hoteleigenen Automaten gab es natürlich keine blauen Gauloises.

Am nächsten Abend in Schwerin. Seeburg Acoustic Line, HK Monitore, 5 Wedges, alles gutes Zeug. Dazu ein wunderbares DM2000, was einen einzigen Nachteil hat: es ist digital.

So sieht das Teil dann im Einsatz aus.
Was mit dem Ding geht, ist der Wahnsinn. Wie man es bedient, ein anderer. Zum Glück gab’s einen fähigen FOH-Babysitter mit dazu, der mir in einer halben Stunde die Bedienung wenigstens soweit erklärt, daß Soundcheck und Konzert über die Bühne gehen können.

Bemerkenswert: auch das Beschriftungsband ist jetzt digital und über den Fadern.
Weitere Erkenntnisse: Beta52 ist ein hervorragendes BD-Mikro, “Petermännchen” kein ganz so furchtbares Bier, Beck’s Alkoholfrei schmeckt schnell schal.
Rückreise in 3,5 Stunden, und dann ist auch schon wieder Wochenende. Heißer Tip für Sparfüchse: am Rasthof Prignitz kostet das Gauloises blau Bigpack noch 4,90. Solange der Vorrat reicht(tm)

nerd content

Monday, 14. November 2005

~ # uptime
3:50pm up 365 days 0:00, 1 user, load average: 0.05, 0.07, 0.01

gewöhnungsbedürftig

Thursday, 10. November 2005

Ileburger Apfel-Himbeer, zumindest auf den ersten Schluck. Wird nicht wieder gekauft.

zuzüglich netzteil

Thursday, 10. November 2005

Blut, Schweiß und Tränen. So ein CMS will auf den Server gezwungen werden.

Ganz so schlimm ist es nicht, aber installieren, Module ändern, neue schreiben, Templates erzeugen, ändern, ändern, ändern, ändern… das macht schon Mühe. Und dann ist es endlich fertig, wird dem Kunden übergeben, und der freut sich angemessen. So sehr, daß er es seinen Geschäftspartnern vorführen will. Die alle in einem Raum ohne Verbindung zur AußenweltInternet sitzen.

- “Können Sie mir das auf CD brennen?”
- ???(Versuch der Erklärung wie ein CMS funktioniert, und warum “auf CD brennen” nicht so einfach ist)
- “Aber das muß doch gehen, das ging doch immer…”
- “Ich könnte es auf dem Präsentationslaptop installieren, das ginge.”

Zwei Tage später steht eine Kiste mit den Abmaßen 70*70*70cm da, Inhalt: 1 Laptop. Leider ohne Netzteil, und nur noch mit einer halben Stunde Batterielaufzeit. Ich hätte noch 10 Minuten länger gebraucht…