tourtagebuch teil 6 – we make records with a mobile

HD-Recorder. Zu diesem Zweck wird erst mal alles, was da ist, umgesteckt auf die Splitbox, damit der Kollege vom Recording noch saubere Signale bekommt. Denn “was manche FOH-Jungs mit den Gains anstellen, da hab ich schon Dinger erlebt…” Es wird ein angenehmes Zusammenarbeiten.

Die Location ist rund und aus Stein, entsprechend klingt sie. Trotz d&b und Soundcraft Series2. Fast eine Stunde Soundcheck, damit die Jungs von der AV-Fraktion mal etwas Material auf die Bänder bekommen, gut wars dann trotzdem erst mit Leuten.
Die Akusitkgitarre (oder die passive DI) spinnt, später stellt sich das Kabel als Übeltäter heraus. Untenrum drückt der Raum akustisch derart aufs Ohr, so weit kann man am 31er keine Frequenzen korrigieren. Der Kompressor für Fußpauke und Bass (dbx166) funktioniert nur im Bypass sauber.
Nach dem Saitenwechsel ist der Sound komplett im Ofen, warum auch immer, 3 Lieder vor Schluß steht er dann wieder weitestgehend. Zufrieden ist anders.
Mal sehen, was das Filmmaterial von dem Abend hergibt, da bin ich mal sehr gespannt.
Catering war großartig, Betreuung ebenso, und: mein erstes Mal im Rigg. So schnell will ich da eigentlich auch nicht wieder rauf, ich bin dann doch eher Fadervieh als Äffchen.

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