mac essentials berichten über den “sehenden Monitor” von Apple. Abgesehen von der Faszination der technischen Möglichkeit ist es schon beunruhigend zu wissen, daß man in 5 Jahren nicht mehr sagen kann, ob die Infotafel, die man grad betrachtet, das nicht auch umgekehrt tut. Zum Glück ist Apple “trusted brand”…
Archiv für April 2006
teleschirm
Thursday, 27. April 2006wahl-kreis
Wednesday, 26. April 2006Andreas Wagner aus dem Vorstand der WASG will in die NPD eintreten.
Die Parteiprogramme von WASG und NPD seien “an vielen Punkten ähnlich”, Überschneidungen gebe es bei der Kritik an der Globalisierung sowie im Bereich Soziales.
Ich erinnere mich sehr lebhaft an Menschen, die nicht glauben wollten, daß “die Linken” (=gut) und “die Rechten” (=böse) in ihren Extremen genau das gleiche wollen, und es nur anders begründen. Tja, sowas aber auch – es scheint nicht aus der Luft gegriffen zu sein. Die WASG wird jetzt fleißig dagegen sprechen, die NPD hat wieder Aufmerksamkeit in den Medien generiert, und zum Schluß ist alles genau wie vorher, nur anders.
Nur glauben wird denen niemand mehr was.
Es war so ein schöner Traum: wir wählen die Guten, dann geht’s uns allen besser, und für die Sache sind die auch, und überhaupt, gut drüber gesprochen zu haben. Aber der offene Blick auf das Gesamte war eh noch nie das Ding von Extremisten. Egal von welcher Seite. Der Traum ist aus, der Ofen auch, und nun bastelt euch mal ein schönes neues Bild der Dinge.
Ach so: inhaltlich wird die NPD glücklicherweise im Landtag mit dem Strukki Herrn Versicherungsvertreter nicht viel weiterkommen. Hoffe ich jetzt mal.
Update: sie wissen noch gar nicht, ob sie ihn eintreten lassen.
„Ob er Mitglied der Partei wird, steht nicht fest, es geht zunächst um eine Tätigkeit in unserer Fraktion“, sagte NPD- Fraktionssprecher Holger Szymanski.
sub etha edit und die macht der blogs
Wednesday, 26. April 2006Experiment oder virales Marketing: blogZOT on macZOT macht es möglich: den genialen Editor SubEthaEdit könnte es eventuell kostenlos geben, wenn genug Blogs auf http://www.maczot.com/index.php?mod=blogzot verlinken und folgendes einbauen:
[a href="http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/"]SubEthaEdit from CodingMonkeys[/a]
und
[a href="http://maczot.com/"]BLOGZOT 2.0 on MacZOT.com[/a].
Es werden von CodingMonkeys insgesamt Lizenzen im Wert von 105.000$ vergeben, wenn genügend Blogs mitmachen. Nebenbei ist natürlich unheimlich Google-Futter am Start.
Wobei SubEthaEdit wirklich keiner Werbung bedarf, es ist das Schweizer Taschenmesser unter den Editoren am Mac. Multiuserfähig, ein paar sehr nützliche Optionen im Handling, kurz: perfekt. Im Grunde lohnen sich auch die 35$.
Interessant zu erfahren, was das Experiment bewirkt, und wie die Reaktionen darauf sind. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt. Sollte es funktionieren, wäre es ein weiteres Beispiel für Die Macht Der Blogs(tm).
service am kunden – eine bilanz
Tuesday, 18. April 2006Die Bahn: “Das gibts doch auch in England zu kaufen.” Auf die Frage, wo und wenn nicht, ob es im Internet bestellbar ist und wie lange es dann dauert: “Keine Ahnung, sind wir hier nicht angeschlossen.” Nun ja.
Saturn: Auf die Frage nach einem VoIP-Adapter riet mir der Arcor-Verkäufer aus eigener Erfahrung von einem (nicht vorrätigen) Produkt ab und zu einem anderen (nicht vorrätigem). Kleiner Hinweis auf seinen Verein, klar, dankend abgelehnt. Trotzdem wurde mir noch ein (bald vorrätiges) Siemens-VoIP-Telefon empfohlen.
Geht doch.
grüne karte
Tuesday, 18. April 2006Alle in der Straße haben diese grüne Karte mit “Kaufe alle Fahrzeuge” drangeheftet bekommen. Heute zum ersten Mal auch bei mir. Soll ich da jetzt drauf stolz sein? Ich werd mal anrufen, vielleicht wissen die das.
wireless music-over-air
Saturday, 15. April 2006Nachdem der iTrip bei mir aufgeschlagen ist, hier der langersehnte Testbericht. Erst mal auspacken: die Verpackung ist denen von Apple nicht unähnlich, Positionierung also klar. CD ins Laufwerk, “installieren” – es werden die Frequenzen ins iTunes gepackt. Zusätzlich empfiehlt es sich, die “Wunderfrequenz” 87,5Mhz runterzuladen, da liegt fast nirgendwo in Deutschland ein Radiosender.
Dann der erste Test, Aufstecken, und los geht’s. Frequenz am Radio suchen, Musik läuft, geht doch! Die Reichweite ist sehr begrenzt, ich kann nicht überall in der Wohnung Musik hören. Aber fürs Erste reichts, auf zum Outdoor-Test.
Frequenzen einzustellen ist bei der Kiste echt fummlig (es ist das erste Modell, ohne Display). Frequenz anspielen, warten, bis die Lampe flackert, Pause. Hoffen, daß es geht, und Musik spielen.
Nach der erfolgreichen Frequenzeinstellung noch das Radio “syncen” – also die gleiche Frequenz wählen. Erster Höreindruck: klingt ganz passabel, wenn auch sehr mittig. Position Beifahrersitz ist vom Sendeverhältnis grad noch ok, je näher an der Antenne, je besser. Position “Handschuhfach” konnte ich nicht testen, hat mein Auto nicht.
Im Mietwagen das gleiche Spiel, auch hier funktioniert alles wunderbar. Der klang ist nicht high-endig, aber mit EQ-Einstellung “Mehr Höhen” kommt es fast hin. Klingt halt wie Radio.
Tip: bei dieser EQ-Einstellung Ausgangslautstärke des iPod reduzieren, sonst klingen die Becken sehr nach gesprochenem “Tschhhhh”. Und dafür sollen die Drummer doch nicht ihr ganzes Geld ausgegeben haben müssen.
tourtagebuch teil 11 – waiting for whatever
Friday, 14. April 2006Nach der Band losgefahren, vorher angekommen. Geht auch – also erstmal Besichtigung:
Kleine Bühne, alle noch am Bauen – das sollte doch schon fertig sein? – und links und rechts ein Haufen Plastewürfel, übereinandergestapelt. Na ja. Keiner mag die Bell-Kisten – zumal MeyerSound versprochen war. Allerdings von der Firma, die dann das Material NICHT stellte. Also auch kein DTwo, sondern ein MPX500. DDA CS8 – das Pult hatte mehr Kanäle als die Stagebox, es ging recht gut. Beim Backline-Im-Aufzug-Fahren kommt eine Abdeckung von der Decke und gräbt mir Falten in die Stirn. Es hat etwas geblutet, etwas unangenehm, sonst nichts.
Danach warten auf die PA-Firma, auf die andere Band, und dann ein Speed-Soundcheck. Eine DI-Box fehlt, ein Kanal fehlt an der Stagebox, zum Schluß ist dann doch alles gut, Einlaß, ab in den Backstage, wieder warten: aufs Catering. Das war beim Pizzaservice bestellt und kam dann endlich 5 Minuten vor Start. Noch schnell futtern, bevor es kalt wird, zumindest soviel, wie geht. Das war in meinem Fall eine dreiviertel Calzone. Halbwegs geschmeckt hat sie ja. Ganz kurz vor Start kommt der Hausmeister/-techniker/-hauptaufpasser mit einem Pegelmesser und meint: “95 sind erlaubt, 105 machen wir mit, mehr als 110 sind nicht drin”. dBA.
Sound war nach 3 Liedern druckvoll, danach Optimierung, und an der lautesten Stelle 109dBA. Geht doch. Danach von einem Besucher noch einen Bier und zwei Aromatique ausgegeben bekommen, danke nochmal! Abbau, Rückweg, wieder die Band überholt – 05:00 dann endlich Schlaf.
geldnetzstrukki
Thursday, 13. April 2006“Jeden Tag steht ein Dummer auf” – das hat sich auch zu den Strukkis Marketingleitern von €netz rumgesprochen. Und so legen sie ihre Netze aus und fischen. Und wenn kein Fisch anbeißen will, dann sitzen sie eben so lange, bis der Fisch vor lauter Genervtheit mal an der Angel wackelt, damit der Bursche endlich weiterpaddelt. Er sagt ja auch, daß der Haken nicht wehtut, und man ihn ganz leicht wieder rausbekommt. Manche Fische können das nicht, und das weiß der Strukki Marketingleiter. Und wenn das kleine Fischlein dann immer noch nicht will, wird eben das Dynamit rausgeholt.
“Schauen Sie sich mal Ihr Impressum an, Sie wissen schon, daß Sie dafür abgemahnt werden können?”
Dieser Satz fiel genau so, Wort für Wort. Wie nennt man das doch gleich? Achja, nachdrückliche Überzeugung.
Mal sehen, wann dieser Fischkutter endlich einen Schuß vor den Bug bekommt. Ich persönlich fände es nicht schade, wenn der Kahn aus Versehen dabei versenkt wird. Streuverlust quasi. Und ein Dummerganz gewiefter weniger, ein Brot mehr.
der hölle lastwagen
Thursday, 13. April 2006kurz: DHL. Wieso die es nicht hinkriegen, ein Paket zuzustellen, oder das wenigstens zu tracken, bleibt mir ein Rätsel. Aber vielleicht liegt es daran, daß ebenjenes in das Drittweltland England ging. Man kann nur vermuten. Vielleicht, weil sich die unheimliche Ahnung der Schalterbeamtinnen (sind sie das eigentlich noch?) in jeder Pore des Unternehmens festgesetzt hat. Die geballte Kompetenz der Ahnungslosigkeit. Aber wer will es ihnen verübeln?
“Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück” (Gottfried Benn)
verbieten! alles!
Thursday, 13. April 2006Vor allem langhaarige Bombenleger, die wissen, wie man den Komputer anschaltet und google benutzt.
Zum Abschluss der Untersuchungen zu den Bombenanschlägen in London (am 7.7.2005) und Madrid (am 11.3.2004) sind zwei Berichte erstellt worden, die den Einfluss des Internet betonen.
(Volltext beim Telefonbuchverlag). Bin ich jetzt potentieller Terrorist, weil ich Das Internet benutze? Werde ich gar verboten? Oder es? Ich fang’ schon mal an, alles auswendig zu lernen. Im total überwachten Internet will ich nicht mehr sein. Da gründe ich lieber mein eigenes. Macht wer mit? So als mediale Terroristengruppe? Wir müssen nur schnell sein.