Ein zauberhafter Frühlingstag ist über das Land hereingebrochen, und kurz nach dem Mittag schon Treffen. Backline verladen (in Rekordzeit), und Aufbruch nach Finsterwalde. Dabei gleich Fieldtest des iTrip mini. Total entspannt durch den Frühlingsfrühnachmittag, stellenweise direkt am Elbdeich lang, durch Wald, Flur und Doberlug-Kirchhain. Interessante Orte am Weg, mit geschätzten 150 Einwohnern und gastronomischn Einrichtungen, die “Kumpelklause” heißen – und auch so aussehen. Irgendwann ist der Akku des iPod alle, und das furchtbare sächsische Privatradio haut uns die besten Hits von irgendwo bis sonstwann um die Ohren, inklusive “Evolution in Paradise” – was eigentlich anders heißt, dann ist es aber einfach nur ein schlechtes Stück Produzenten-Erbrochenes. Die Stimmung kann das nicht trüben.
Am Ort des Geschehens dann erstmal kurz Herzstillstand: Eine Martin Mini-Anlage mit kleinem Sub an einem Behringer 802. “Die Anlage kommt aber noch?” – “Ja, um 4 wollen die hier sein”, da war es 14:45. Also erst mal Käffchen, und dann Backline aufgebaut. Punkt 16:10 kommt dann auch “die Anlage”, eine GL2200 mit etwas Outboardkram. Der Einbau blieb hängen, und ging sogar erstaunlich laut – leider auch das penetrante Brummen, das einfach nicht rausging. Die Jungs von der Company haben dann zwei PS15 gestellt und irgendwas umgesteckt, weg war’s nicht, aber doch deutlich leiser. Dazwischen noch einiges Hupen; merke: wenn etwas im Siderack mit “Monitor” beschriftet ist, Finger weg. Wer es doch probieren will: auch das Steuersignal vom Gate kann man zum Klingen bringen, es verhält sich nur merkwürdig. Um 9 sollte es losgehen, vorher erstmal was essen: warmes dunkles Bierbrot mit dicker Kruste und Griebenschmalz, dazu Salate, Käse, Schinken, hat vollkommen gereicht. Inhouse gebrautes Bier dazu – sehr lecker. Noch schnell ein Spaziergang am lauen Sommerabend durch Finsterwalde-Zentrum, etwas warme Frühlingsluft inhalieren.
Takeoff dann 15 Minuten verspätet, die Hütte voller Leute, und erstmal eine echt gute Bluesband, die ich “mal eben” mitgemischt habe. Dann das Vollprogramm mit Kneiperpause. Sound war dem Empfinden nach gut mit Optimierungsmögllichkeiten. Der 1046 leistet hier gute Dienste, auch in der Vocalgruppe. Kurz nach 2 dann Ende, in aller Ruhe abbauen und 3:30 los, Fuchs und Reh gute Nacht gesagt (irgendwo zwischendrin), 5:30 da und 6:15 im Bett.