wireless music-over-air

Nachdem der iTrip bei mir aufgeschlagen ist, hier der langersehnte Testbericht. Erst mal auspacken: die Verpackung ist denen von Apple nicht unähnlich, Positionierung also klar. CD ins Laufwerk, “installieren” – es werden die Frequenzen ins iTunes gepackt. Zusätzlich empfiehlt es sich, die “Wunderfrequenz” 87,5Mhz runterzuladen, da liegt fast nirgendwo in Deutschland ein Radiosender.
Dann der erste Test, Aufstecken, und los geht’s. Frequenz am Radio suchen, Musik läuft, geht doch! Die Reichweite ist sehr begrenzt, ich kann nicht überall in der Wohnung Musik hören. Aber fürs Erste reichts, auf zum Outdoor-Test.
Frequenzen einzustellen ist bei der Kiste echt fummlig (es ist das erste Modell, ohne Display). Frequenz anspielen, warten, bis die Lampe flackert, Pause. Hoffen, daß es geht, und Musik spielen.
Nach der erfolgreichen Frequenzeinstellung noch das Radio “syncen” – also die gleiche Frequenz wählen. Erster Höreindruck: klingt ganz passabel, wenn auch sehr mittig. Position Beifahrersitz ist vom Sendeverhältnis grad noch ok, je näher an der Antenne, je besser. Position “Handschuhfach” konnte ich nicht testen, hat mein Auto nicht.
Im Mietwagen das gleiche Spiel, auch hier funktioniert alles wunderbar. Der klang ist nicht high-endig, aber mit EQ-Einstellung “Mehr Höhen” kommt es fast hin. Klingt halt wie Radio.
Tip: bei dieser EQ-Einstellung Ausgangslautstärke des iPod reduzieren, sonst klingen die Becken sehr nach gesprochenem “Tschhhhh”. Und dafür sollen die Drummer doch nicht ihr ganzes Geld ausgegeben haben müssen.

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