Archiv für May 2006

tabstops in flash

Monday, 29. May 2006

Habe nun, ach, PHP, MySQL und Flash
durchaus studiert mit heißem Bemühn
und dennoch will es nicht gelingen
ein Tabstop in das Feld zu zwingen.
Nehme \t, \\t, \\\t sogar
und teste an die zehen Jahr
herauf, herab, werk’ drumherum,
und bleibe trotzdem immer dumm.
(Er schlägt die Tasten an und erblickt das Zeichen “< tab >“)
Ha! welche Wonne fließt in diesem Blick
Auf einmal mir durch alle meine Sinnen!
Ich fühle junges, heil’ges Lebensglück
Neuglühend mir durch Nerv’ und Adern rinnen.
War es ein Gott, der diese Zeichen schrieb,
Die mir das innre Toben stillen,
Das arme Herz mit Freude füllen,
Und mit geheimnisvollem Trieb
Die Kräfte der Natur rings um mich her enthüllen?
Bin ich ein Gott? Mir wird so licht!

Also langer Rede kurzer Sinn: Flash akzeptiert in HTML-Textfeldern auch als Tabstop. Hier noch der Beweis:

this.createTextField(”mytext”,1,100,100,400,100);
mytext.border = true;
var myformat:TextFormat = new TextFormat();
myformat.tabStops = [40,80,120,160];
mytext.html=true;
mytext.htmlText=”A< tab>B”;

wachwechsel

Thursday, 25. May 2006


mit einem lachenden (links/neu) und einem weinenden (rechts/alt/heute von mir gegangen) Auge.

Zum Glück ist der neue auch Franzose, und da ist noch viel mehr Elektrik drin, die mir viele Wochenenden mit Spiel, Spaß und Spannung verheißt. Das dauerbrennende Innenlicht ist schon repariert. Auf Wiedersehen F27 (20A – Dimmer Einsteigebeleuchtung, Deckenlicht, Signalhorn Tiefton)

tourtagebuch teil 13 – klassenfahrt

Wednesday, 24. May 2006

Da stand mal wieder ein Wochenende mit der Band an. Und auf dem Merkzettel von vorher stand was von Schlafsäcken, das kann ja lustig werden. Nun gut, Aufbruch nach Falkenberg. Das ist irgendwo in Brandenburg, und dort gibt es eine Schule, und da… eine kleine Bühne, solide Technik, leichte Probleme mit dem Monitoring, die sich aber schnell gaben. Zusätzlich einen herrlichen Schulleiter, der auf einem Campingplatz Übernachtung in Bungalows und ein 50-Liter-Faß organisiert hat. Wie zur Klassenfahrt.
So geht es am nächsten Tag weiter, mit Radtour und Kanufahrt und Open-Air-Mensch-ärger-dich-nicht. Alles bei strahlendem Sonnenschein.
Ebendieser verschwindet auf der Fahrt zum nächsten Spielort und macht riesigen Regenwolken Platz, die sich über Irgendwo im Oderbruch ergießen. Bei Ankunft steht noch keine Anlage, also erst noch schnell was essen. Die Wiederkehr ist ernüchternd: die Anlage ist aus irgendwelchen seltsamen Lautsprechern zusammengesteckt, dafür ein Neumann als Centermic, FOH ist im Kofferraum eines Berlingo, fast ohne Effekte, dafür ein Avalon als “SummenEQ und -kompressor”,die Monitore mit Behrenmarke komprimiert, zum Hören muß ich immer in den Regen gehen, und ein straffer Wind weht außerdem. Zur Krönung hat das Pult genau einen PreFader-Auxweg, und der ist mit dem einzigen Effekt besteckt. Sinn und Verstand Galore.
Bier trinken (besser als jeder Controller) und vergessen. Klang trotzdem irgendwie passabel. Warum auch immer.

Wenigstens hab ich nach diesem Wochenende wieder ein Feeling, wie Open Air klingt. Muß man sich auch wieder dran gewöhnen.

Kleine Impression vom Wochenende (cat content galore)

durch

Friday, 19. May 2006

Während des eMail-Schreibens ständig Apfel-S, damit auch ja nichts verlorengeht. Um die Mail dann rauszuschicken Apfel-Enter. Warum prägt das so nachhaltig, mit Flash zu arbeiten, vor allem, wenn es sich ungefähr 15mal während des “Film testen” schließt. Höre ich da jemanden “unsauberer Kode” rufen? Ha, nich mitem Kommander. Die maximale Rekursionstiefe von 256 Rekursionsstufen ist erreicht. Die weitere Verarbitung wird abgeb

tourtag als aushilfe

Sunday, 14. May 2006

für eine Coverband. Schönes Equipment, die HK Cohedra Compact kennengelernt – ein LineArray, das auch im Stack betrieben werden kann. So eine handliche Anlage hatte ich noch nie zum Aufbau. Amtliches Siderack: d-two, SPX 2000, BSS Opal, dbx 166xl.
Wir waren gut in der Zeit, leider kam alles wichtige über eine Stunde zu spät. Das verkürzt Aubau- und Soundcheckzeit erheblich. Zudem tauchen mittendrin – Überraschung – noch zwei Vorbands auf. Naja. Die durfte ich dann auf dem amtlichen Equipment abfackeln – Stimmen hätte hier Wunder bewirkt. Kland also, gelinde gesagt: mutig. Knockin’ on Heaven’s Door (klar – aber in der ultrakurzen 3:30 Radioversion) mit zwei Gitarren, die mindestens einen Viertelton auseinanderliegen, und eine davon in sich noch um nen Viertelton verstimmt ist. Dazu ein Sänger, der Intonation nur aus dem Duden kennt: Gesamtsound der Band war in Richtung: “Katze auf den Schwanz treten und dann an dern Ohren hochheben”. Zweite Band mit eigenen Titeln, geschickter Einsatz des Delays brachte hier Sympathiepunkte bei den Fans. Klassen besser. Hauptband des Abends außer Konkurrenz – haben den Leuten ordentlich Feuer unterm Hintern gemacht.
Abbauen dann auch sehr schnell – innerhalb von 1,5h war die ganze Produktion wieder weg und 10 Bühnenplatten vor der Tür. Jetzt noch ein Feierabendwässerchen – und dann ist Ende.

die eg-gesundheitsminister

Friday, 12. May 2006

pro7 kaputt? wo ist die werbung?

Thursday, 11. May 2006

“Blow” um 0:50. Kann man ja mal reingucken. Nach einer geschlagenen Stunde fällt mir auf: hey, könntest mal eine rauchen gehen. Wann lief gleich nochmal die letzte Werbung? Öhm – tjaaa. Mal warten. Und weiterwarten. Und weiter. Film ist zuende, aber: wo war die Werbung?
Da Das Internet ja alles weiß, mal kurz geschaut und bei medienrauschen das gefunden. Ich hab ja da noch ‘ne These: die versuchen, ihre Zuschauer so langsam auf das von ihnen geplante Pay-TV einzustimmen. Und zu vermuten steht, daß die gemeine Zuschauerklientel diesen Kulturschock nicht ohne weiteres verkraftet.
Danke, Pro7. Jetzt bin ich wieder wach und muß mir diese unsägliche talktalktalk-Sendung ansehen, um zu überprüfen, ob die auch ohne Werbung läuft.

bilderrätsel

Monday, 08. May 2006


sub etha edit – the review

Monday, 08. May 2006

Nachdem die Blog-Aktion wunderbar funktioniert hat, bin ich jetzt im Besitz einer Vollversion von SubEthaEdit. Und was soll ich sagen: kann ich nur empfehlen. Code Hinting/Completing ist drin (Tip: einfach mal Escape drücken beim Befehl eingeben). Block Editing: etwas sehr feines, das gleiche in mehreren Zeilen ändern. Damit funktioniert jetzt auch Einrücken von Codeblöcken (Zeilen mit gedrückter Alt-Taste markieren, dann ändern). Ich wußte das nicht, und habe mich immer drüber geärgert, daß ich mit Tab und Shift-Tab nicht wie im Dreamweaver oder Scite einrücken kann.
Am allermeisten rockt aber das Multi-User-Editing (oder wie auch immer das heißt): über’s Netz arbeiten mehrere zugleich an einem Dokument. Das sieht zunächst sehr lustig aus, ist aber in Produktivumgebungen nicht zu unterschätzen. Und es funktioniert nicht nur im lokalen Netzwerk, sondern richtig, über Das Netz(tm). Man kann natürlich auch verschiedene Zugriffslevels setzen – einfach den Benutzer in den jeweiligen Rechteabschnitt ziehen.

Das einzige, was mir daran fehlt, ist Code Folding, aber die 35$ ist das Ding auf jeden Fall wert, ich kann es nur noch mal wärmstens empfehlen. Mehr Infos und Videos gibt es bei den CodingMonkeys, dort auch mit Videos. Da gibt es auch Syntax-Wörterbücher für verschiedene “Sprachen”, wie Apache-config oder Zope-Templates.

tourtagebuch teil 12 – gate gar nicht

Sunday, 07. May 2006

Raus auf’s Land zum Blues. Eine Stunde Fahrt this time – quasi Heimspiel. Vor Ort dann die Überraschung: die Company hatte den Rider weder gesehen noch ansatzweise erfüllt. Nicht umsonst steht da eine Kanalliste drauf, das hat den Vorteil, daß man Kanäle zählen kann und ein entsprechend großes Pult bereitstellen. Hamse aber nicht. Heute also ein A&H Wizard 16:2, einer von den 16 Kanälen (auf dem Rider stehen 19 Minium – ohne FX-Returns) ist mit dem Talkback belegt. Siderack hat EQing für die Front, ein M300, dessen beide Effekte auf einem Stereoreturn zurückkommen. Auf dem anderen ist die Disco. 4*comp+4*gate “vom Uli” (nichts geht über Behrenmarke) – allerdings die alten Autocomps, die ohne “pro”. Die tun wenigstens.
Ganz im Gegensatz zum Gate. Das Signal eines Kanal läßt sich partout nicht überreden, wieder in die Insertbuchse, via derer es aus dem Pult geschlüpft ist, zurückzukehren. Das Gate schaltet durch, aber we get no signal. What. Dann eben ohne. Nachdem das geklärt war, Soundcheckfortsetzung, klang für leeren Raum (Stein, lang, schmal) ganz passabel.
Der Raum selbst ist ein klassischer Bluesschuppen, mitten im Nirgendwo, dahinter ein Gatter mit Rehen, in der Mitte des Karrees (Bauernhof, ehemalig) ein Lagerfeuer – Athmosphäre kommt irgendwann schon auf. Man muß nur erstmal warm werden damit.
In der Pause sagen mir Teile der Band, sie hätten Effekte auf dem Monitor gehabt, von Signalen, die sie gar nicht drin haben. Zum Pult gelaufen: it’s no bug, it’s a feature – der obere Knopf des Stereoreturns beschickt die Monitore damit. Gut zu wissen. Um 11 dann Showstart, sage mir niemand, ich sei zu leise. Wo kein Pegelmesser, da kein Richter, oder so. Den Leuten scheint’s gefallen zu haben, die sind auf jeden Fall gut abgegangen, der Kapelle und mir hat’s auch Spaß gemacht, was will man mehr? Ok, nen erfüllten Rider, aber dafür waren die Jungs wirklich schwer in Ordnung und haben sich echt gedreht.
Halb 3 dann verladen, Heimweg, jetzt wird es hell und die Vögel brüllen – Zeit für Ohrenregenerationsschlaf.