für eine Coverband. Schönes Equipment, die HK Cohedra Compact kennengelernt – ein LineArray, das auch im Stack betrieben werden kann. So eine handliche Anlage hatte ich noch nie zum Aufbau. Amtliches Siderack: d-two, SPX 2000, BSS Opal, dbx 166xl.
Wir waren gut in der Zeit, leider kam alles wichtige über eine Stunde zu spät. Das verkürzt Aubau- und Soundcheckzeit erheblich. Zudem tauchen mittendrin – Überraschung – noch zwei Vorbands auf. Naja. Die durfte ich dann auf dem amtlichen Equipment abfackeln – Stimmen hätte hier Wunder bewirkt. Kland also, gelinde gesagt: mutig. Knockin’ on Heaven’s Door (klar – aber in der ultrakurzen 3:30 Radioversion) mit zwei Gitarren, die mindestens einen Viertelton auseinanderliegen, und eine davon in sich noch um nen Viertelton verstimmt ist. Dazu ein Sänger, der Intonation nur aus dem Duden kennt: Gesamtsound der Band war in Richtung: “Katze auf den Schwanz treten und dann an dern Ohren hochheben”. Zweite Band mit eigenen Titeln, geschickter Einsatz des Delays brachte hier Sympathiepunkte bei den Fans. Klassen besser. Hauptband des Abends außer Konkurrenz – haben den Leuten ordentlich Feuer unterm Hintern gemacht.
Abbauen dann auch sehr schnell – innerhalb von 1,5h war die ganze Produktion wieder weg und 10 Bühnenplatten vor der Tür. Jetzt noch ein Feierabendwässerchen – und dann ist Ende.