Dieses Mal seit Äonen wieder mit eigenem Besteck und ins Umland. Am Ort des Geschehens die ersten Überraschungen. Angekommene zeigen stolz ihre Mücken- und Bremsenstiche her, an der Bühne sind Wespen. Auf die Frage nach dem Strom kommt die Antwort in Form einer 16er Dose, an der noch ein Bierwagen hing. Das Insistieren auf eigenen Strom brachte Erfolg, der Bierwagen war in der Nacht plötzlich dunkel und erst nach einiger hektischer Betriebsamkeit wieder erleuchtet.
Zurück zur Physik, irgendwas klang immer recht seltsam. Und ward die Fußpauke getreten, verdunkelte sich die Beleuchtung im Siderack. Kurzes Nachmessen bestätigte es dann: bei Nutzpegel und ausschließlich Fußpauke sackte die Spannung auf 210V, alles andere wollte ich dann gar nicht mehr wissen. Das Kabel, so sollte sich herausstellen, war über 100 Meter lang – und ein ziemliches Strippchen.
Laut gemacht, zwischendurch hat der Hall wegen Unterversorgung die Arbeit eingestellt. Danach abbauen und… abbauen? Es ist, wenn das Bühnenlicht ausgeht, finster wie im Bärenarsch. Und kein Zusatzlicht. Also dann doch dortbleiben. Schlafsack raus und dann am nächsten Tag den ganzen Spaß retour. Und ohne einen Mückenstich nach Hause, erstmal ins Bett.