mal entschleunigen

im Biergarten des Ilses Erika. Verweildauer: über eine Stunde. Menge der verzehrten Steaks in dieser Zeit: 0. Nachfragen bis zum endgültigen Verlassen: 4. Danach war “erst mal Annahmeschluss”. Begründung: die den Grill bedienende junge Frau wäre doch alleine, und überhaupt. Naja – das wars dann dort – und wird es auch den Rest des Sommers gewesen sein. Die Südbrause hatte dann alles da, und noch ein paar Restgoths zum Gucken.

Andere Freisitze und Biergärten sind übrigens personell ähnlich umfangreich ausgestattet – und haben teilweise eine etwas umfangreichere Speisekarte. Irgendwie muss man dort – wenn überhaupt – nur 10 Minuten warten. Was auch ok wäre.

Aber man kann sich ja mal unheimlich entspannen, so ganz ohne Zeitdruck und die Aussicht auf ein Ende dieser Phase der Ungewissheit, diesem Zustand zwischen nichts und etwas, dieser Summe an Möglichkeiten. Oder es galt: 5 Bier sind auch ne Mahlzeit. Dann hätte das aber mal jemand zu den Speisen schreiben können.

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