Im Flugzeug schlafen kann man vergessen, wenn man das nicht gewöhnt ist, dafür gabs gute Filme bei Qatar Airways. Selbst ein Heineken hilft nicht, sodass also die Nettosumme Schlaf ungefähr 2,5h beträgt – von Montag früh um 8.
Irgendwo noch überm europäischen Festland, in 39000 Fuß Höhe, Lichtermeere von Menschenansammlungen im Blick überrasche ich mich, wie ich aus dem Fenster gucke und denke “Hallo Welt”. Ich sollte aufhören, Programmiersprachen zu lernen.
Der Doha Airport sieht aus wie ein riesiger Feldflughafen, so wie die Wüstenflughäfen beim A-Team, nur 3000mal größer. Mit Armee-LKW für die Radare und einer Baracke, die “Flight Coordination” oder sowas macht. Leider passen die Flugbegleiterinnen auf wie arabische Wüstenfüxxe, so konnte ich leider nicht mein Telefon zücken und das mal dokumentieren. Und dort gabs auch gleich die erste Gewöhnung: man fliegt in die aufgehende Sonne, landet 6 Uhr Ortszeit und die Typen rennen alle langärmlig rum. Klar, früh am Morgen, da isses ja noch… 32°. Hmpf.
Das Wetter vor Ort geht wohl heute: “It’s not hot” – nur 40°C ca. Und das ist echt nicht so schlimm wie es klingt. Nu will jer spisar. Mal sehn was es gibt.
Einen noch, nach Ankunft in der neuen Werkstätte:
“Did you come direct from the airport?”
“Yes”
“That’s ambitious man, that’s cool”