Keine Viren, keine Abstürze, keine Probleme. Zum Glück arbeite ich ja am Mac.
Und habe einen Kernel-Panic nach dem anderen. Für die Windows-Nutzer: das ist wie der Bluescreen of Death, sieht nur schöner aus. Und so langsam keimt der Wunsch, dieses schöne Stück Aluminium einfach aus dem Fenster zu hauen. LED-Bildschirm, Dualprozessor, den ganzen Kram braucht kein Mensch, und ein Revision-A-Gerät kauft man sowieso nicht, und schon gar nicht für das Geld, und überhaupt. Hätte das 12″-Powerbook nicht auch weiterhin ausgereicht?
Und warum das ganze Drama? Nach Wochen der Verzweiflung kam die Erleuchtung: weil ich mir keine 5-Euro-Billigstmaus kaufe, sondern die schöne und handliche Logitech VX Revolution. Die immerhin (je nachdem, wo man sie kauft) um die 60 Euro kostet.
Und wer die Logitech-Treiber unter Windows kennen und hassen gelernt hat – allein die Reihenfolge der Installation ist ein eigener Studiengang an der ETH Lausanne, und wenn man Glück hat, funktioniert die Kiste nach der Installation noch – der darf sich jetzt kurz die Hände reiben: die Treiber für MacOS sind noch schlechter.
Nur sind die Treiber für den Mac nicht so offensichtlich schlecht: beim normalen Arbeiten bekommt man nix mit, aus dem Ruhezustand geht auch alles, nur bei gedimmten Display die Maus bewegen endet unweigerlich im halbtransparenten bildschirmfüllenden schwarzen Rechteck. (”Bluescreen” ist schneller gesagt – kommt aber auch öfter vor, habe ich mir sagen lassen. Hier ist es aber wirklich stylo gelöst. Leider kann man dann keinen Screenshot mehr machen)
Essenz: Wer beim MacBookPro mit Intel-Prozessor unter Mac OS X 10.4 unerklärliche Kernel-Panics hat, sollte einfach mal seine Logitech-Treiber deinstallieren. Oder die 5-Euro-Maus aus dem Baumarkt der Grabbelkiste des Computerzubehördiscounters kaufen. Die geht immer. Irgendwie.
Warum ich dann erst so verworrenen Kram schreibe? Ich erzähle gern Geschichten. Auch für mich selbst.
Update:Diese Lösung funktioniert
Tags: Logitech VX Revolution SetPoint Treiber Mac OS X Kernel Panic