Archiv für die Kategorie ‘heimatkunde’

hitzeresistent

Thursday, 20. July 2006

Heute Mittag beim Dönermann: die Spießheizung ist auf Minimum, trotzdem sind hinterm Tresen über 40°. Auf die Frage, wie er das aushielte, antwortete er: “Ich bin es gewöhnt. Dafür kann ich nachts nicht bei offenem Fenster schlafen, das ist mir zu kalt. Sogar jetzt im Sommer.”

des künstlers täglich brot

Friday, 30. June 2006

Jeder sucht sein Auskommen, in Zeiten wie diesen

hailstorm. like. no. other.

Saturday, 17. June 2006

Blick aus dem Dachfenster, seit dem harten Regen. Und da sind wir noch gut weggekommen.

das dritte ende

Thursday, 06. April 2006

Halbaktuelle Filme für einsfuffzich. Das war das neue Konzept der Schauburg hier “um die Ecke” – ein Stück alter Leipziger Kinotradition. Letztes Jahr im Oktober gingen sie damit auf die Menschheit los, die Betreiber von “Kino Kino Entertainment” – nachdem die Schauburg vorher mangels Zuschauern ihre Tore schließen mußte. Jetzt scheint auch das neue Konzept gescheitert, Knall auf Fall ist seit dem 30.03. Schluß, alles zu. Um so schlimmer, als in der Schauburg auch Filmkunst ihren Platz hatte, und jetzt wieder einer der seltenen Refugien dafür verloren scheint. Das ist jetzt das dritte Ende, nach dem Umbau 1995 und der Schließung im September letzten Jahres.
In Marzahn/Spree hat’s doch auch funktioniert, seit 1998 läuft das “Sojus” dort mit dem gleichen Konzept. Und das ist genauso in der sozialen Kälte wie die Schauburg. Schade, schade.

burning down the house

Monday, 03. April 2006

Nach dem Brand im Baumarkt, Bilder ohne Kommentar


leipzig – courage zeigen

Saturday, 01. April 2006

Dagewesen und reingelauscht. Favorit des Abends und damit auch Gewinner des 1. Vorausscheides: 3apes. Die Seite besuchen und reinlauschen! Die Jungs gehen echt in die Beine! Alles andere was dummdapdudummdap (schrammelpilspunk) bis gut, aber die haben echt das Haus gerockt.

Weitere Erkenntnisse: schwarz-weiße Querstreifen haben an Frauen Hochkonjunktur, und nichts essen und Beck’s trinken ist nicht wirklich das, was der Mensch braucht. Und: diesen Techniker wiedergetroffen, und erstmal zur Begrüßung die Brüller der letzten Woche ausgetauscht. Immer wieder schön, ich freu mich aufs nächste Mal.

die jugend von heute

Tuesday, 14. March 2006

…die hat was auf dem Kasten:

Höhlenmalereien von längst verschollen geglaubtem Wissen. Und das in der Öffentlichkeit. Grafitti klären auf!

sonderausgabe

Thursday, 02. February 2006

endlich am Kiosk an der rechten Seitenleiste

kälte II

Tuesday, 24. January 2006

minus 13,5 Grad. Wenn man auf den Boden spuckt, ist das innerhalb von 15 Sekunden durchgefroren.

verpennt

Monday, 23. January 2006

Die Leipziger Volkszeitung ist ja ohnehin ein Käseblatt vor dem Herrn.
Das sprachliche Niveau liegt irgendwo zwischen Seniorenheimbetreuer und Journalistikstudent kurz vor dem ersten Semester. Leider ist das die einzige Lokalnachrichtenquelle am Ort (und das in einer Gerne-Großstadt), die andere hat nur vier Buchstaben, entsprechend dünn ist die Faktenlage und der Fokus der “Informationen”. Hinzu kommt, daß dem Verlag mit der vierbuchstabigen Zeitung auch 50% der LVZ gehören.

Gekauft habe ich mir die schon lange nicht mehr. Aber jeden Morgen online kurz drüberfliegen, um ein grobes Stimmungsbild “im Ort” zu bekommen, kann ja nicht schaden.

Jetzt haben die Jungs in der Vorstandsetage was von “ePaper” gehört, und den ganzen Onlineauftritt dahingehend umgebaut. Erstens sieht es furchtbar aus, und ist von der Usability ganz weit unten. Dazu die Macher selbst:

Die Bildschirm-LVZ ist ein Zusatzangebot ohne Zusatzkosten. E-Paper heißt das neue Produkt, zu gut Deutsch elektronisches Schriftstück. Dabei sieht das Produkt aus wie die Papierausgabe und bietet 100 Prozent dessen, was die gedruckte Zeitung enthält – einschließlich der Beilagen wie Journal, Magazin oder Reisemagazin, Leipzig Live oder Allee-Center Aktuell.

…und der Geizgeilwerbung und dem ganzen anderen Schrott, den man bei der Papierausgabe extra in den Papierkorb schüttelt, bevor man mit dem Lesen anfängt. Daß da jemand das Internet vollkommen verstanden hat, beweist dieser Text. Das waren die Leitsprüche 1998.

Soweit nichts ungewöhnliches, eben Dinge, die man von einer Lokalzeitung erwartet. Der wahre Hammer kommt noch: sie wollen tatsächlich Geld dafür. Ab jetzt.

Das war’s dann, LVZ. Selbst ohne web2.0, Internet von heute ist was anderes. Inhalte, für die man bezahlen muß, sollten ihr Geld auch wert sein.

Update: medienrauschen hat es jetzt auch.

Update 2: Aushilfe Knüwer hat sich des Themas angenommen.