Archiv für die Kategorie ‘medien’

baby, come back

Thursday, 16. March 2006

SpOn berichtet über Maßnahmen zur Rückgewinnung Abwanderwilliger. Sie sollen ein Heimatpaket erhalten. Eins fehlt aber darin: die Nummer für’s Arbeitsamt.
Was sollen sie denn tun, die Dagebliebenen und Heimkehrer? Aber hey, logisch: ich gebe meine mehr oder weniger gut bezahlte Arbeit auf, weil mich ein Heimatpaket flau im Magen macht und die Tränen kullern läßt.

Ein Glück, daß der Tiefensee jetzt in Berlin ist, und hier in der Stadt nicht solchen Unsinn verzapft.

sicht der dinge

Sunday, 12. March 2006

Terminator 3: “Das Ende der Welt steht kurz bevor. Wir werden nach Mexiko fliehen, um den Explosionsherden zu entgehen”

Ah ja.

simpsons real

Monday, 06. March 2006

hier

synchronizität

Monday, 27. February 2006

Das hier ist mir heute auf der Seite von donnerwetter auch aufgefallen, aber daß IT&W das auch grad HEUTE bringt, nun, das ist wirklich einen Vermerk in der Datenbank wert.

taim zu anpimp se autoo

Monday, 27. February 2006

Der neue Golf GTI. Großartig. Via werbeblogger.

downday

Monday, 06. February 2006

das “größte deutsche Business-Blog” ist down, der Ableger mac-essentials auch, und nun hats auch noch den Telefonbuchverlag erwischt. “Das ist das Ende von Heise(tm)”

update: heise hat wohl nur mal die Trollwiese gemäht, bei Industrial Technology&Witchcraft und “der Mac-Seite” ist es der Server. Sagt jedenfalls der Schockwellenreiter, und der hat Informationen aus erster Hand.

Dieser Server läuft auf ausrangierter Hardware von 1&1. Ich habe bis jetzt erfolgreich drei Rootserver betreut, von denen einer abgeschaltet und auf einen anderen migriert wurde. Der und der verbleibende laufen heute noch. Kein Ausfall, nichts. Bei einem frisch bestellten kam der Defekt am 2. Tag, Ersatz nicht möglich. “Sie wissen doch, wie lange Sie auf den gewartet haben, da können Sie sich ausrechnen, wie lange ein Ersatzgerät braucht.” Hm. Nur sind sie eben keine Schüler-nach-Schulschluß-Firma, sondern “Webhoster des Jahres”. Und in der Liga sollte was anderes drin sein. Aber was erwarte ich von welchen, die defaultmäßig Port 21 in der Firewall zumachen. Auf einem Webserver. Klar. Großartig

anzeigenplazierung

Wednesday, 25. January 2006

“Hey, die Wochenendausgabe muß fertig werden!” schallt es durch die Redaktionsräume. Die Macs glühen vor sich hin, die Redakteure ziehen sich die letzten Sätze aus der Nase, Freie werden angebellt, wo denn der Artikel bliebe. Der Auszubildende zum Mediengestalter hat heute seinen großen Tag: er darf das erste Mal an der echten Zeitung mitarbeiten, er macht die Anzeigen.
Sein alter G3 schafft die Vorschau des Bildes nicht mehr so, aber die Dateien sind ja benannt, da kann man auch mit der Grobvorschau schnell einpassen. Da hatte doch noch wer eine 1/8 gebucht, wer war denn das – ach ja: anzeige_eon_wochenende_eps. Hat der Prakti noch im ISDN-Ordner gelassen. Der kann auch nix! Naja, nix wie rein ins Blatt, dann ist endlich Feierabend und Wochenende. Hier ist noch Platz – wo ist eigentlich der Anzeigenplan – naja, auch egal – die anderen sind ja drin, das geht schon. Preis bleibt derselbe, ob die nun auf der linken oder rechten Seite steht. Fertig! und ab zur Druckerei.

Am Montagmorgen war der Auszubildende erst einmal sehr krank.

(Bild gefunden in einem Beitrag im flashforum)

Update: Nachdem es durch die blogs geistert, hier vielleicht etwas erhellenderes: Stellungnahme der Zeitung

verpennt

Monday, 23. January 2006

Die Leipziger Volkszeitung ist ja ohnehin ein Käseblatt vor dem Herrn.
Das sprachliche Niveau liegt irgendwo zwischen Seniorenheimbetreuer und Journalistikstudent kurz vor dem ersten Semester. Leider ist das die einzige Lokalnachrichtenquelle am Ort (und das in einer Gerne-Großstadt), die andere hat nur vier Buchstaben, entsprechend dünn ist die Faktenlage und der Fokus der “Informationen”. Hinzu kommt, daß dem Verlag mit der vierbuchstabigen Zeitung auch 50% der LVZ gehören.

Gekauft habe ich mir die schon lange nicht mehr. Aber jeden Morgen online kurz drüberfliegen, um ein grobes Stimmungsbild “im Ort” zu bekommen, kann ja nicht schaden.

Jetzt haben die Jungs in der Vorstandsetage was von “ePaper” gehört, und den ganzen Onlineauftritt dahingehend umgebaut. Erstens sieht es furchtbar aus, und ist von der Usability ganz weit unten. Dazu die Macher selbst:

Die Bildschirm-LVZ ist ein Zusatzangebot ohne Zusatzkosten. E-Paper heißt das neue Produkt, zu gut Deutsch elektronisches Schriftstück. Dabei sieht das Produkt aus wie die Papierausgabe und bietet 100 Prozent dessen, was die gedruckte Zeitung enthält – einschließlich der Beilagen wie Journal, Magazin oder Reisemagazin, Leipzig Live oder Allee-Center Aktuell.

…und der Geizgeilwerbung und dem ganzen anderen Schrott, den man bei der Papierausgabe extra in den Papierkorb schüttelt, bevor man mit dem Lesen anfängt. Daß da jemand das Internet vollkommen verstanden hat, beweist dieser Text. Das waren die Leitsprüche 1998.

Soweit nichts ungewöhnliches, eben Dinge, die man von einer Lokalzeitung erwartet. Der wahre Hammer kommt noch: sie wollen tatsächlich Geld dafür. Ab jetzt.

Das war’s dann, LVZ. Selbst ohne web2.0, Internet von heute ist was anderes. Inhalte, für die man bezahlen muß, sollten ihr Geld auch wert sein.

Update: medienrauschen hat es jetzt auch.

Update 2: Aushilfe Knüwer hat sich des Themas angenommen.

hellfühlig

Sunday, 22. January 2006

ich glaub es ja nicht, wo bitte hat BTV diese “hellfühligen” “Lebensberaterinnen” gecastet? Da wird Quadrophenia für solche zerknittertentemperamentvollen Stierfrauen unterbrochen, die nicht mal freihändig sprechen können. Wurstpelle im lila Glanzjäckchen, das sind die Frauen über 50, die sich plötzlich wie ihre Töchter kleiden, damit sie im Vorort noch mal ein paar Blicke bekommen. Wenn schon sonst nicht mehr viel kommt. Reihenhaussiedlung, ein Leben als Hausfrau, der Mann arbeitet beim örtlichen Automobilhersteller/-zulieferer am Band, und vor lauter Langeweile werden sie hellfühlig.

Seid lieber feinfühlig, und übt noch mal ein paar Jahre, bevor ihr vor eine Kamera tretet. Oder laßt es ganz. Besser ist das.

der gute lokalhorst – oder: wie nenne ich richtig

Thursday, 19. January 2006

Angenommen, ich hätte ein Gerät entwickelt, was als LAN-Router arbeitet, als WLAN-Accespoint und -router, VoIP unterstützt, als Telefonanlage arbeitet und das ADSL-Modem ist auch schon mit drin(tm). Also ungefähr sowas.

Wie also nenne ich dieses “Ding”, daß auch der letzte Bekloppte Endkunde kapiert, was es ist? Was fällt einem denn zu so einem Schweizer Taschenmesser der Heimverkabelung als erstes für eine griffige Bezeichung ein?

Rischtisch:
HORSTBOX.

Damit ist D-Link mal so richtig weit vorn, immerhin trägt Das Ding ja den Namen unseres Staatsoberhauptes. Bis AVM dann die Meute der Anwälte losschickt.