Archiv für die Kategorie ‘motorwagen’

die böse rote lampe

Monday, 06. February 2006

leuchtet noch immer, die französischen Stromerzeuger stehen in Verhandlungen. Aller Vorraussicht nach handelt es sich um die sogenannte “Sibirien-Zulage”, einen Bestandteil des Schlechtwettergeldes. Sollte die nicht Bestandteil des Vertrages werden, wird “unter diesen Bedingungen” nicht weitergearbeitet.

streik

Saturday, 04. February 2006

frankreich, stromerzeuger erneut in den streik getreten.

team tesla und der ohm

Saturday, 28. January 2006

Nachdem in der vergangenen Woche angesichts der zwei vorhandener Autobatterien die Arbeit der augenscheinlich gewerkschaftlich organisierten Lichtmaschine an einen externer Dienstleister übertragen wurde, konnte ich wie beim Elektroauto immer abends laden und morgens fahren.

Am Samstag sollte alles anders kommen. Nach dem Aufbruch gen Der Stadt Am See verlangt Die Höllenmaschine erst einmal nach Brennstoff und signalisiert mit der gelben Leuchte ihre Bereitschaft, andernfalls die Arbeit zügig einzustellen. Man wird immer wieder daran erinnert, daß das Auto aus Frankreich kommt.

Angekommen, diente erstmal eines jener automobilen Fossile aus den Sachsenring-Werken zum Warmschrauben. Nach zwei Runden Pocket-Bike-Heizing geht dann die Laune nach oben.
Soooo… denn mal dabei… Erregerspannung messen, Ausgangsspannung messen, das alte Spiel, wo man bekloppt von wird. Also routiniert den Generator extrahiert. Zum Ausbau einen Wagenheber dabeizuhaben, hilft ungemein, der Motor ist einen Zentimeter zu tief. Eine Messung der Spannung am Prüfstand ergab: 0,0. Das ist nicht gerade viel für Spulen, die sich in einem Magnetfeld drehen. Also den Laderegler auf, was an dem Vorhandensein von verrotteten Torxschrauben scheitert. Deren Innenprofile haben beim ersten Drehversuch das Weite gesucht, und vorbei war es mit Schrauben. Irgendwas ging dann auf, aber das war das falsche. Die nun folgende Odyssee auf der Suche nach einer gebrauchten Lichtmaschine am Samstag um 15:00 ist einen eigenen Eintrag wert. Dann eben nicht.
Als dann langsam die Dunkelheit übers Land hereinbrach, haben wir Das Ding dann eben wieder eingebaut, damit “der Keilriemen nicht so rumhängt”. Nochmal schnell alle Massepunkte und Steckverbindungen mit Kontaktspray versorgt, damit die Batterie länger hält, angelassen – und das Teil lädt. Eine nicht eben zimperliche Proberunde auch über unwegsames Geläuf (um einen Wackelkontakt auszuschließen) später immer noch. Verstehe einer die Kisten.

talking ’bout my g-g-generator

Sunday, 22. January 2006

Mir als Tonmann sind ja die Lichtleute immer ein wenig suspekt. Deren Kabel liegen immer im Weg rum, sind schuld am Brummen auf der PA, und dann nehmen sie noch raren Bühnenplatz weg, den man besser für Lautsprecher verwenden könnte. Ihre Regelgeräte sehen aus wie unsere Mischpulte, nur für Arme, und das einzig wirklich coole an ihnen ist die Nebelmaschine. Kurz: komische Käuze.
Soll also etwas, das “Licht” im Namen trägt, nicht zumindest teilweise so sein? Glaubt man ja eher nicht.

Und trotzdem: zu früh gefreut. Beim Fahren von der Probe zum Nachmittagstermin schalte ich den Blinker an, und das Radio geht aus. Huch, why does it all f-f-f-fade away? Als mit jeder Bewegung des Scheibenwischers der Motor schlechter lief, war die Gewißheit da: das war’s mal wieder. Meine spezielle Freundin, die Lichtmaschine, hatte mal wieder ihre Tage das Arbeiten satt. Vermutung heute: das Kabel der Erregerspannung. Parkplatz gesucht, Rest mit der Bahn gefahren. It’s just my generator, baby.
Tip des Tages: “Sportschuhe Halle” heißen so und nicht “Sportschuhe Januarregen(viel)”, weil ebender den Weg vom Boden zum Fuß mit hoher Durchdringung des Materials zielgerichtet und schnell findet.

mechatroniker

Friday, 20. January 2006

Mit Begleitschutz wurde Das Höllengefährt heute in den sicheren Hafen der Reparaturgarage bugsiert. Der Stromversorgung Wiederherstellung war geplant.
Französische Autoelektrik ist ein sehr komplexes Gebilde, das nach sorgfältige Fehlersuche und umsichtiger Behebung verlangt.
Also zuerst gründliche Vorbereitungen getroffen: Bier auf, Zigarette an, “mal vorne auf” und reingeleuchtet.

Lichtmaschine lokalisiert: “da unten”, Keilriemenspannung: vorhanden. Herrn Alessandro Volta gepriesen, ohne den das Voltmeter jetzt sicher einen sehr verwegenen Namen trüge. Die Spannungsmessung ergab, daß bei laufendem Motor weniger Spannung anlag, als bei stehendem. Der Mathematiker denkt hier an den Vorzeichenfehler, alles einfach, wir multiplizieren den Fehlbetrag mit -1, dann kommt da genug raus. Nicht so der Mechatroniker. Das kann nicht sein, denkt er, kratzt das Kinn und heut ein paar Mal kräftig mit dem Hammer auf Den Generator, damit sich die Schleifkohlen setzen und überprüft Den Ordnungsgemäßen Zustand des Stromerzeugers.

Weitere Erfolge sollte die qualitative Über- und Aufarbeitung einiger Bestandteile der KFZ-Elektrik bringen. Also Stecker ab, Kontaktspray drauf, Stecker dran. Zur Sicherheit nochmal die Kabel verfolgt, ja, sie haben ein Ende, das ist fest: Gut.

Startversuch. Einer am Voltmeter, einer am Zündschlüssel. “Und?” “Vierznfuffzich.” “Sauber” – französische Autoelektrik ist ein sehr komplexes Gebilde, das nach sorgfältige Fehlersuche und umsichtiger Behebung verlangt.

stromlos

Tuesday, 17. January 2006

Heute war nun Der Große Tag. Den Bruder zum Zulassungsamt geschickt, zum Behufe desselben. Mit frischen Kennzeichen und Zulassungsbestätigung I und II kam dieser dann wieder, und es konnte losgehen. Fast. Ich mußte ja noch fertig arbeiten.

Gespannt stehe ich später beim Autohändler an der Ecke, Auto läuft schon warm. Kennzeichen dran, er holt ihn vom Hof, und los geht die Reise. Ungefähr einen Kilometer, dann ist Schluß – Stromsperre. Dieses komische rote Licht im Armaturenbrett hat also doch einen Sinn – Mist!

Telefon gezückt, festgestellt: stromlos. Fast. Für ein Gespräch und den Telefonjoker hat es noch gereicht. Ab zum Baumarkt, Billigschlüsselset, Batterie und Kombizange gekauft. Wieder vor Ort dann festgestellt, daß ein Steckshlüsselsatz hier passender gewesen wäre. Laut geflucht, und achteldrehungsweise die letzte (es ist immer die letzte) Schraube gelöst. Merke: mit kalten Händen tut Abrutschen weh. Zu allem Überfluß herrscht auch noch Schneetreiben, und die Füße sind kalt.

Neue Batterie dran, Auto läuft, danke Uwe gesagt und heimgefahren. Füße sind immernoch kalt, Auto steht vor der Haustür und ich geh jetzt einen trinken. Driven ist ja heut nicht mehr so…

Zum Glück ist es “nur” die Lichtmaschine. Neue besorgen ist nicht schwer, und im Lichtmaschinewechseln an französischen Autos hab ich ja schon Erfahrung, das wird ein Spaß…

kategorie- und mobilitätsupdate

Saturday, 14. January 2006

Fürderhin bin ich gerüstet, die rauhen Stürme des Winters zu überstehen, und fürchte fortan nimmermehr Die Schleusen Des Himmels.

Nach langer Suche war es heute soweit: ich erstand bei freundlichen Anatolier vom Gebrauchtwagenplatz an der Ecke ein Auto. Der Preis war unfaßbar günstig, aber der Motor läuft, die Kupplung greift, Bremsen, Licht und Lenkrad gehen auch – und der Tank ist halb voll. Das ist in dieser Preiskategorie fast eine Wertverdoppelung. Ok, der Auspuff klingt ziemlich kaputt sportlich, aber hey, das ist ja auch aktiver Fußgängerschutz. Ein Scheinwerfer zieht Wasser (der rechte), aber ein Radio ist drin.

Am Dienstag ist Tag der voraussichtlichen Zulassung, dann gibt es Bilder und Updates.

blogrelated: Automobiler Kontent wird ab jetzt in dieser Kategorie abgelegt.