disconnect

21. August 2008

Mein Telefon ist grad auf Sightseeing-Tour in Dubai. Wer mag, kann es anrufen (UAE-Nr.), vielleicht geht ja jemand ran.

high water everywhere

20. August 2008

und es lief von um 10 bis um 2. Durch. Der geneigte Betrachter möge die Ausmaße der Katastrophe dem Foto entnehmen. Damit auch niemand durch die tiefen Pfützen waten muss, errichtete die 4. PzPiKp schnell Behelfsbrücken.
hochwasser

Nachdem das dann gegen 4 abgelaufen war, kamen die Typen mit dem Hochdruckreiniger, und haben alles erst mal richtig sauber gemacht. Klares Wasser kann bleibende Verschmutzungen hinterlassen, wenn man es nicht schnell weg macht.

Was man im Bild nicht sieht, sind die zwei Typen hinterm Haus, die grad mit nem Schlauch den Rasen wässern.

Und dabei fing der Tag so gut an: der bestellte Taxifahrer hält an der falschen Hausnummer und lässt jemanden anderen einsteigen – wär ja auch ok. Der hat sich sicher auch eins bestellt, also kommt höchstwahrscheinlich noch eins. Aber der arme Tropf musste wieder raus – an Krücken (irgendwas gebrochen). Wäre er nur… aber ach!
Ortsunkenntnis hatte er ja – aber das ist nicht selten. Viel wichtiger ist: beim Wechselgeld bekomme ich statt 50 Dirham (lokale Währung) 50 Qatar Riyal (Währung von Katar) zurück. Geld etwa gleicher Farbe und Größe, auf einer Seite mit arabischen Ziffern und Zeichen bedruckt (ok, indisch-arabische Ziffern) – ja stimmt schon. Später dann der Schreck – der Typ hat mich übern Tisch gezogen. Hat er aber gar nicht, denn 50 Qatar-Riyal sind:

(ta ta ta taaaaa)

50,6 Dirham. Was für ein Gewinn. Hervorragendst. Leider kann man damit nicht so direkt bezahlen… Und zur Wechselstube rennen und das Geld eintauschen bringt soo viel auch nicht, die Schlangen sind lang, und es geht hier um 9,52 Euro nach heutigem Kurs. Ich bin es dann doch noch losgeworden, soviel sei gesagt.

Und zu allem Überfluss lief im Bürogebäude heute den ganzen Tag “Fernando” von Abba – in der Instrumentalversion. In der schlechten. Immer und immer wieder. Klar, dass man sich dann die Hand in der Tür einklemmt.

weltuntergang

20. August 2008

…oder zumindest nahe dran: die Klimaanlage, die Klimaanlage. Malfunctioning sagt der Fachmann, kaputt der Benutzer. So also stand die erste Nacht ohne Klimaanlage bevor, und sie war großartig. Wäre es zu warm geworden, hätte immer noch der Deckenquirl für Abkühlung sorgen können (zumindest die Illusion derselben).
Die Bemerkung, dass in Deutschland recht wenige (Wohn-)Häuser über eine Klimaanlage verfügen, wurde kommentiert mit: “Aber (Decken-)Ventilatoren doch, oder?”
Die Wartung ging etwa folgendermaßen vonstatten: “Oh, der Motor. Die Anlagen werden seit 10 Jahren nicht mehr gebaut. Aber kein Problem.” Wir erinnern uns, die Siedlung hier ist kurz davor abgerissen zu werden – es sind also auch schon Leute ausgezogen. Die Klimaanlagen blieben… Nach 20 Minuten war ein neuer Motor da, und nach weiteren 5 Minuten die Welt gerettet.

Am Abend dann ein weiteres quasi-apokalyptisches Ereignis, transportmäßig: direkt an der Abfahrt von der Sheik Zayed Road gen Heimat steht ALLES. Ein kurzer Blick, und es erklärt sich auch dem unkundigsten. Es steht. ALLES. In alle Richtungen. Also raus aus dem Taxi und zu Fuß weiter (nicht die dümmste Entscheidung – diese Situation herrschte dort seit 2 Stunden vor). Was man dabei alles lernt: es gibt Gehwege auf den Brücken über die Sheik Zayed Road. So breit, dass zwei Füße nebeneinander draufpassen. Und Fahrradfahrer (der erste!) – die einem auf diesem Gehweg entgegenkommen. Naja. Die Wassertransportlastkraftwagenfahrer werden schon… NEIN. Tun sie nicht. Aber die sind ja zum Glück nicht gefahren.

Es war heute übrigens angenehmes Wetter zum Laufen: dunkel (i.e. keine Sonne), relativ trocken, ca. 34° und ein leichter Wind. Das durstlöschende Klubhaus (geplanter Zwischenstop) konnte so trockenen Oberhemdes erreicht werden – trotz viertelstündigem Fußmarsches.

Nachbars Hahn kräht (der tut das immer in der Nacht) – Zeit für den Zapfenstreich. Ist halt wie aufm Dorf hier.

walkthrough III

16. August 2008

Bewegte Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

walkthrough II

16. August 2008

a mere drivethrough.

Eine Rumfahrt auf der Palme:
http://www.ameinfo.com/166008.html

schöne aussicht

16. August 2008

aussicht.jpg
Balkon einer Wohnung, rechts das Meer.

ein hauch von heimat

15. August 2008

einheimisches_gewaechs
Hm. Wahrscheinlich ausgepflanzt, als der Topf zu klein wurde.

to the beach

15. August 2008

Einmal mit dem Taxi über die Palm Jumeirah gefahren und dann ab zum Strand. Palm Jumeirah sieht, wenn man drauf langfährt, aus wie ne riesige Baustelle. Mit Wasser drumrum, ok. Aber erstmal Baustelle. Obwohl schon einige Häuser stehen.

Fail: Zum Taxifahrer sagen: “Bring mich zum Strand” – und nicht wissen, wo der ist. Ich erlaube mir, dazu aus diesem Artikel zu zitieren:

[...]The taxi driver, here for only two days, and having learned English from old Beatles albums has no clue where your house is. He won’t tell you that of course, he’ll just keep calling and saying, “Okay, okay. Yeah, yeah.” [...]

[...] Many of these drivers have just as much difficulty finding their way around as you do, but add to this a third-world country driving style and extreme exhaustion[...]

Not that I haven’t been warned. Aber zum Schluss zählt nur eins: To the Beach. Chris Rea kann ein Lied davon singen.

Fail #2: An den Strand weder Wasser, noch Schwimmtextilien mitzunehmen und den Sonnenschutz weder aufzutragen, noch mitzunehmen. Wir werden die Folgen sehen…

Trotzdem wars schön, und hier zum Beweis, dass ich da war:
fuesse
meer
Die Steine begrenzen die Badezonen und brechen die Wellen, hintendran stehen nämlich Häuser

stadt
Wie man sieht. Einen Kilometer weiter stehen die Häuser fast direkt am Wasser. Ich muss mal rausfinden, wie man dort einziehen kann. Und ja, das ist tatsächlich Strand, keine Wüste. Obwohl es wahrscheinlich Wüste wäre, wenn die Stadtbebauung nicht dort stünde.

walkthrough

15. August 2008

Einmal die Straße lang. Vom bereits gezeigten Supermarkt zum bereits gezeigten Haus. Wieder beachten: die Bilder sind Zeitzeugen, in einem halben Jahr steht das alles nicht mehr.

01
Wegweiser zum BierClub

parkschild
Das Schild sagt: “DO NOT LITTER”. Die Wiese sagt was anderes. Und die Enten können, wenn sie wollen, auch trockenen Fußes durch ihren Teich laufen.

domuessmernauf
Ja. Bergauf. Merkt man auch.

banit
Wir machen was mit Kindern. Ich überlege, was wir als Hausschrift nehmen könnten… Un-Inspiration all over the world.

view
Dafür offener Blick in Richtung Dubai (in echt sieht man mehr – aber so dunstig ist es meistens). Wenn man ganz nah rangeht, sieht man die Häuser.

fastda
Hin und wieder merkt man, dass man in der Wüste ist.

zoomview

15. August 2008

Da die Bildaussage des letzten Beitrags nicht eindeutig war, hier noch einmal eine detailliertere Ansicht der Inhalte. Betrachterstandpunkt may vary.
enten

bunker